Sehnsucht

erinnerst du dich noch
wo du einmal traurig warst?
verloren in deinem leben
einem einzigem drecksloch?
ja, du sahst...
du sahst sie die scherbe...
wie sie schrie...
nach dir nach deinem arme
das ist die gelegenheit
nimm das leid in kauf!
los nimm sie!!!...
es geht nicht mehr bergauf
ich bin die stimme
die stimme aus deiner tiefe
ich bin deine trauer
du bist das leitende gefühl
die sehnsucht bleibt auf der lauer
alles in dir wird kühl
du nahmst sie
und das gefühl erfüllent
als du sie gehalten hast
aber noch besser war es
sie auf deiner haut zu spüren
komm lass es uns nochmal nachspielen...
ich bin deine trauer
du bist das leitende gefühl
die sehnsucht bleibt auf der lauer
alles in dir wird kühl
versteckst deine trauer
hinter deinem lächeln
das du tagelang wie betoniert
auf deinem gesicht kleben hattest
irgendwann da konntest du
es nicht mehr aushalten
da musstest du,
du konntest nicht anders....
und wieder tropfte blut
einmal sogar so viel
bis du weinen musstest
tat es den so weh?
oder war es eher das
was in dir drin weh tat?
deine haut ist wie rot
auf dem schnee...
schau her deine fesseln der seele
sind noch aus draht
willst du dich nicht befreien?
schmerzt es dich nicht mehr?
hast du den nicht den drang
zu schreien?
dein leid ist ein volles meer
ich bin deine trauer
du bist das leitende gefühl
die sehnsucht bleibt auf der lauer
alles in dir wird kühl
wonach suchst du kind?
die liebe und die wärme?
hör zu wie er flüstert der wind
auch du erschlischt wie all diese sterne...
nur wenn du nicht aufhörst zu bluten
du wirst sehen sehr bald sehen
ich bin deine trauer
du bist das leitende gefühl
die sehnsucht bleibt auf der lauer
alles in dir wird kühl

 

 

Guten Tag, der Herr, die Dame

Guten Tag, der Herr, die Dame,
Gestatten, Borderline, so ist mein Name.
Sie kennen mich nicht?

Das ist nicht schlimm.
Ich werd' Ihnen erzählen, wer ich bin.
Eine Krankheit, doch man sieht sie nicht,
aber trotzdem immer öfter man
über sie spricht.
Wir Bordis sind wirklich ganz Liebe,
auch wenn wir oft verteilen Hiebe,
und die nicht immer auf den Feind,
sondern sehr oft gegen den Freund.
Dieser es gar nicht begreifen kann,
wenn er doch lieb ist,
was bleibt ihm dann?
Kommt er uns nah, ganz in Vertrauen,
stoss'n wir ihn weg, er soll abhau'n.
Geht er fort, sind wir zerrissen,
weil wir im Herzen ihn so vermissen.
Der Tod uns oft als Ausweg erscheint,
doch das bin nicht Ich, die das meint.
Die Seele weint, das Herz trauert,
das heißt aber nicht,
dass es lang andauert.
Im nächsten Moment empfinden wir Glück,
und das an Borderline ist die Tück'
In einem fort hin und her gerissen,
kämpfen wir Bordis stets verbissen
um ein Quentchen Glück
und ein bisschen Frieden,
sind wir doch Menschen,
die auch wollen lieben.
Der größte Hass, uns selber gilt,
wir können nicht umgehen mit uns mild.
Stets wir uns messen an Extremen,
dieser Weg nicht zählt zu den Bequemen.
Oft erscheint uns das Leben so schwer,
dass wir sagen: ich will nicht mehr!
Die Zweifel, die so stark an uns nagen,
sind beileibe fast nicht zu ertragen.
Die innere Qual und ohnmächt'ge Wut,
nehmen uns gänzlich jeglichen Mut.
Aggression, das erlebt manch einer,
mit Absicht wehtun,
das will von uns keiner.
Doch die Verzweiflung,
die sich macht breit,
bringt uns immer wieder so weit.
So können wir uns oft nicht spüren,
und das kann leider dazu führen,
dass wir uns verletzen
und uns schneiden,
um so die Leere
aus dem Geist zu vertreiben.
Der Schnitt, der macht keine Schmerzen,
aber doch gibt´s dann im Herzen,
ein wenig Luft, und das alleine
bringt uns ein bisschen auf die Beine.
Schwarz und Weiß, so ist uns're Welt.
Grau, sich nicht dazugesellt.
Für andere ist das schwer zu verstehen,
das ist uns klar,
doch muss man auch sehen,
dass wir wahrhaftig die Täter nicht sind,
sondern Opfer,
und dies meist schon als Kind.
Als Kind bereits übel missbraucht,
ist unser Glück als Erwachsene verraucht.
So sensibel wir auch sind,
so eins ist klar,
wir sind immer für die and'ren da,
gerade weil wir wissen, was es heißt,
wenn die Seele leidet, uns zerreißt,
können wir mitfühlen
und in Nöten die verzweifelten Gedanken
des and'ren töten.
Arrogant und borstig, so heißt es immer,
doch das stimmt nicht, nie und nimmer.
Um vor inn'rer Qual uns zu retten,
müssen wir uns hinter
‘ner Fassade verstecken.
Wir tragen ‘ne Maske, die uns schützt,
doch ist die Frage, ob sie was nützt?
Schau'n wir uns an, ins ehrliche Ich,
kommt von allein ganz unweigerlich,
Der innere Schrei, nein,
so will ich nicht sein,
und wieder wir wechseln
zum trughaften Schein.
Dann reden die and'ren mit uns
wie mit jedem,
das aber geht leider oft stark daneben.
Denn allzuoft
führt ein Wort mitunter dazu,
dass für uns die Welt geht unter.
Das versteh'n dann die and'ren nicht
und bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Doch, was soll'n wir machen,
um zu leben und dennoch
nicht zuviel von uns preiszugeben?
Es ist ein wahrhafter Drahtseilakt,
den wir vollführen, und bitte gebt acht,
vielleicht gibt's ‘nen Freund,
der euch nahesteht,
dem es ganz genauso geht.
So denkt dann an die Zeilen von heut'
und so könnt ihr dann vielleicht
so manchem Freund helfen soweit,
dass er sich traut
und von der Maske befreit.

 

Der Schmerz den keiner sieht...

Ich bin doch fröhlich- Das denkt man
Ich bin doch glücklich- Das denkt man
Doch wie oft ich daheim sitze
und daran denke mich umzubringen-
Daran denkt niemand.
Kennst du das Gefühl,
wenn du schreien willst,
doch es geht nicht?
Kennst du das Gefühl,
wenn du weinen willst,
doch es geht nicht?
Kennst du das Gefühl,
wenn du sterben willst,
doch es geht nicht?
Ein Schrei sagt mehr als 1000 Worte
Eine Träne sagt mehr als 1000 Schreie
Ein Schnitt sagt mehr als 1000 Tränen
Wieso soll ich das unterlassen,
was mir am meisten Hilft?
Warum soll ich das Einziegste unterlassen,
was mir zeigt, das ich noch am leben bin?
Hört ihr den auf zu Atmen???
Die Tränen trocknen, das Herz weint weiter.
Wenn du gehst, nimm mein Herz mit,
denn ohne dich ist es leer
und ich brauche es nicht mehr.
Wenn du gehst, nimm mein Leben mit,
denn ohne dich ist es für mich
kein Leben mehr.
Du lebst in den Tag hinein und denkst,
du bist glücklich dabei.
Du lachst und die anderen lachen mit dir
und abends sitzt du da und merkst,
dass nichts davon stimmt.
Du bist traurig, tief im Inneren.
Du schreist um Hilfe, mit deinem lachen
und die anderen denken du bist glücklich!!
Die Starken sind die,
die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen
und andere glücklich machen.
Wunden heilen nicht,
man gewöhnt sich an den Schmerz!
Siehst du mein lachen?
Siehst du meine Freude?
...Es ist eine Lüge...
Denn ich trage eine Maske!
Jeden Tag sterbe ich ein kleines Stück.
Wenn der Abgrund droht,
mich tiefer zureisen,
lass ich deine Hand los
um dich nicht mitzuziehen.
Mancher Schmerz ist so groß,
dass das Auge keine Träne weinen kann,
sondern nur das Herz
still und leise Blut weint.
Selbstmord löst die Probleme nicht,
aber er beendet sie.

 

 

Ich kenne ein Mädchen...

Ich kenne ein Mädchen,
sie versteckt ihre Gefühle,
sie kann ihre Träume nicht mehr finden!
Sie verliert den Verstand,
wenn sie den nicht
schon längst verloren hat.
Sie fällt, sie fällt,
bald ist die an der Grenzlinie!
Sie kann keinen Platz finden,
wo sie sich wohlfühlt.
Sie gibt sich die Schuld an allem.
Sie wird von anderen beleidigt,
und sie glaub auch noch,
was sie sagen!
Sie ist eine Versagerin, das denkt sie!
Sie irrt in dieser Welt umher
ohne Ziel vor Augen.
Sie ist unnahrbar geworden.
Sie läst keinen mehr an sich heran
Sie ist innerlich verloren.
Ich kenne dieses Mädchen,
wenn ich in den Spiegel schaue!

...also so fühle ich mich
...keiner versteht´s!

 

 

 

 

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